PRESSEMITTEILUNGEN

Die Igel sind unterwegs

Tödliche Gefahr für Igel

Motorsensen und Igel

Achtung Autofahrer: die Igel sind los!

Jetzt räumen sie wieder auf

Igel gefunden - was nun?



Die Igel sind unterwegs 


            


Zwischen März und Oktober überquert ein Igel zur Nahrungssuche jede Nacht zwischen 2 und 15 Strassen. Noch intensiver unterwegs sind die Igelmännchen zur Brunstzeit bis Ende Juni.
Der Verein Pro Igel ruft zu Rücksicht auf die sympathischen Tiere auf. Wiederum stellt er den Gemeinden kostenlos Plakate zur Verfügung.Diese Aktion war bei ihrer Einführung letztes Jahr ein Großer Erfolg. An weit über tausend Straßenrädern konnte man das Plakat mit dem Igel vor dem bedrohlichen Autorad sehen.

Gefahren lauern dem Stacheltier auch in den Gärten. Wer jetzt gedankenlos einen liegengebliebenen Reisighaufen anzündet, läuft große Gefahr, einen Igel zu verbrennen. Manche setzen auch schon für die «Frühlingsputz» im Garten die fatalen Teller- und Fadenmäher ein, die schon so viele Igel zerstümmelt haben. Der Verein ruft dazu auf, dem Igel naturbelassene Stellen im Garten zu gönnen, insbesondere Flächen von Dickicht, in denen die Tiere Unterschlupf finden.



Plakate und weitere Unterlagen sind erhältlich bei pro Igel
Postfach 77, CH-8932 Mettmenstetten, Tel. 01 767 07 90 Fax 01 767 08 11.

Auf unserer Website mit freundlicher Genehmigung von pro Igel Schweiz©



Tödliche Gefahr für Igel 
 

             


Jetzt häufen sich wieder Verletzungen von Igeln durch Mähgeräte aller Art. Als besonders heimtückisch erweisen sich die Motorsensen, jene Teller- oder Fadenmäher, mit denen man im Dickicht und unter Gebüsch «aufräumt». Fatal ist, dass solche Stellen in den Gärten und Parkanlagen während der ganzen warmen Jahreszeit bevorzugte Igelstandorte sind. Besonders gefährdet sind säugende Igelweibchen, die mit dem Oberkörper aus dem Nest ragen. Oft werden die Tiere durch solche Mähgeräte nicht gleich getötet, sondern grausam zerstümmelt, so dass sie mit abgetrennten Extremitäten, abgeschnittenen Schnauzen oder anderen schwersten Verletzungen noch weiterleben müssen, bevor sie langsam und qualvoll eingehen. Alle Igelstationen kennen solche Verstümmelungen und können von erschütternden Tierschicksalen berichten. Oft werden Gartenbesitzer gar nicht gewahr, was ihre Geräte anrichten. Muss man aber mit ansehen, wie man unwillentlich so ein kleines Stacheltier zu Tode quält, ist die Freude an der Gartenarbeit gründlich verdorben.

Der Verein Pro Igel empfiehlt deshalb, solche Geräte gar nicht erst anzuschaffen und diese Standorte zu belassen, in denen auch weitere Nützlinge wohnen. Muss unter Büschen und im Dickicht dennoch gerodet werden, so ist das einigermassen «igelsicher» nur mit Handarbeit möglich, es sei denn man suche die Stelle vor dem Mähen peinlich genau ab.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den Verein pro Igel
Postfach 77, CH-8932 Mettmenstetten, Tel. 01 767 07 90 Fax 01 767 08 11.

Auf unserer Website mit freundlicher Genehmigung von pro Igel Schweiz©



Motorsensen und Igel   
    

            


Jetzt häufen sich wieder Verletzungen von Igeln durch Mähgeräte aller Art. Als besonders heimtückisch erweisen sich die Motorsensen, jene Teller? oder Fadenmäher, mit denen man im Dickicht und unter Gebüsch «aufräumt». Fatal ist, dass solche Stellen in den Gärten und Parkanlagen während der ganzen warmen
Jahreszeit bevorzugte Igelstandorte sind. Besonders gefährdet sind säugende Igelweibchen, die mit dem Oberkörper aus dem Nest ragen. Oft werden die Tiere durch solche Mähgeräte nicht gleich getötet, sondern grausam zerstümmelt, so dass sie mit abgetrennten Extremitäten, abgeschnittenen Schnauzen oder anderen schwersten Verletzungen noch weiterleben müssen, bevor sie langsam und qualvoll eingehen. Alle Igelstationen kennen solche Verstümmelungen und können von erschütternden Tierschicksalen berichten. Oft werden Gartenbesitzer gar nicht gewahr, was ihre Geräte anrichten. Muss man aber mit ansehen, wie man unwillentlich so ein kleines Stacheltier zu Tode quält, ist die Freude an der Gartenarbeit gründlich verdorben.

Der Verein Pro Igel empfiehlt deshalb, solche Geräte gar nicht erst anzuschaffen und diese Standorte zu belassen, in denen auch weitere Nützlinge wohnen. Muss unter
Büschen und im Dickicht dennoch gerodet werden, so ist das einigermassen «igelsicher» nur mit Handarbeit möglich, es sei denn man suche die Stelle vor dem Mähen
peinlich genau ab.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den Verein pro Igel
Postfach 77, CH-8932 Mettmenstetten, Tel. 01 767 07 90 Fax 01 767 08 11.

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Achtung Autofahrer: die Igel sind los!


        


Alljährlich verlieren Tausende von Igeln auf den Strassen ihr Leben. Um Nahrung zu suchen oder einen Geschlechtspartner zu finden, müssen die Igel mehrmals pro Nacht eine Strasse überqueren. Ihre einzige Überlebenschance sind Autofahrer, die in Siedlungen und Siedlungsnähe sowie in reich
strukturierten Gebieten nicht zu schnell fahren, damit die Tiere rechtzeitig ausweichen können.

Der Lebensraum unserer Wildtiere ist zerstückelt. Viel zu viele Strassen zerschneiden auch die Wohngebiete der Igel und trennen günstige Schlafplätze von bevorzugten Nahrungsgebieten. Auf ihren mehreren hundert Meter langen Streifzügen zur Nahrungssuche müssen Igel jede Nacht zwischen 2 und 15 Strassen überqueren. Noch schlimmer ist es zur Brunstzeit im Mai und Juni. Dann legen Igelmännchen auf der Suche nach einem Weibchen pro Nacht häufig uuml;ber drei Kilometer zurück und müssen dabei im Durchschnitt 12 mal über eine Strasse und bei jeder Straßenüberquerung lauert der Tod durch Autoräder.

Entgegen alter Vorstellungen verweilen Igel nicht unnötig lange auf einer Strasse. Untersuchungen des Zoologen Fabio Bontadina haben ergeben, dass die Tiere die Fahrbahnen zügig und auf dem schnellsten Weg überwinden. Nähert sich ein Auto, versuchen die Stacheltiere, der Gefahr so rasch wie möglich zu entkommen. Das sie sich auf der Strasse einrollen ist ein, Märchen. Doch sie verharren meist kurz in der Bewegung, um sich zu orientieren. Beim schnell rollenden Verkehr ist diese Orientierungspause oft schon tödlich. Einzig eine angepasste Geschwindigkeit der Autofahrer sowie etwas Rücksichtnahme erlaubt den Igeln eine rechtzeitige Flucht.

Igel haben keine bestimmten Wechsel und sie sind während der ganzen Nacht aktiv. Im Siedlungsraum und in der Nähe von Waldrändern und Hecken ist überall damit zu rechnen, dass sie eine Strasse überqueren. Deshalb sollten Autolenker und Autolenkerinnen in diesen Gebieten das Tempo soweit drosseln, dass sie die kleinen Nachtwanderer erkennen und ihnen im Notfall ausweichen können. Damit auch noch ,unsere Nachkommen den vorwitzigen kleinen Kerlen in freier Natur begegnen können und sie nicht nur aus dem Bilderbuch oder als Comicfigur kennen.

Interessieren Sie sich für Igel und möchten Sie mehr wissen über ihr Leben und ihre Bedürfnisse?
.... dann wenden Sie sich an den Verein pro Igel
Postfach 77, CH-8932 Mettmenstetten, Tel. 01 767 07 90 Fax 01 767 08 11.

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Jetzt räumen sie wieder auf...


                 


Jetzt ein letzter Rasenschnitt und noch zwei oder dreimal Laubrechen, alles Dürre abschneiden, und fertig ist der Garten für den Winter. Man braucht nur noch alles der Grünabfuhr mitzugeben. Das ist weit herum die Realität beim Einwintern von Ziergärten.

Die gründlichen Aufräumer wissen nicht, welche Chancen für eine vielfältige Tier und Pflanzenwelt sie vergeben. Unter einem Reisighaufen könnten Igel überwintern, die im Garten heimisch werden und nächstes Jahr auf Schneckenjagd gehen. An dürren Pflanzenstängeln finden die Vögel reichlich Nahrung. Das alles braucht überhaupt nicht unordentlich auszusehen. Im Gegenteil können verdorrte Königskerzen oder malvenartige Pflanzen im winterlichen Garten sehr dekorativ wirken. Selbst Reisighaufen kann man besonders sorgfältig aufschichten, wenn man Ordnung liebt. Wichtig ist nur, dass die erste Schicht auf dem Erdboden aus etwas dickeren Ästen besteht, um den Igeln leichten Einschlupf zu gewähren.


                


Insbesondere ausgedehnte Einfamilienhausquartiere mit alten Gärten können Biotope von großem Wert bilden. Was es dazu braucht, ist eine genügende Dichte an Naturinseln. Etwas weniger konsequente Aufräumerei im Herbst findet Erfahrungsgemäss Nachahmung in der Nachbarschaft, sobald die Anstößer erkennen, dass ein solcher Garten seine eigenen ästhetischen Reize und sein winterliches Leben hat. So entsteht ein neuer Lebensraum; es muss nur jemand mit dessen Aufbau beginnen. Nebenbei bemerkt: Viele Herbstarbeiten könnte man sich sparen. Herbstlaub auf dem Rasen schadet entgegen der verbreiteten Meinung überhaupt nichts. Würmer ziehen einen Teil der dürren Blätter in den Boden; sie lockern und düngen damit die oberste Humusschicht. Was im Frühjahr an Laub übrigbleibt, verschwindet durch den ersten Rasenschnitt, mühelos und ohne herbstliche Schwerarbeit.

Interessieren Sie sich für Igel oder möchten Sie mehr wissen über den Igel in Ihrem Garten und seine Bedürfnisse?
... dann wenden Sie sich an den Verein pro Igel
Postfach 77, CH-8932 Mettmenstetten, Fax 01 767 08 11, Tel. 01 767 07 90

Auf unserer Website mit freundlicher Genehmigung von pro Igel Schweiz©



Igel gefunden - was nun?
       

           


Alljährlich im Herbst begegnen wir bei zeitiger einsetzender Dämmerung Igeln auf der Pirsch.
Darunter sind viele Jungigel, denn in Deutschland werden die meisten Igelbabys in den Monaten
August und September geboren. Nach etwa sechswöchiger Säugezeit sind die kleinen Igel
selbstständig und müssen sich nun bis zum Wintereinbruch das nötige Fettpolster anfuttern.
Während des Winterschlafs verlieren sie 20 bis 30 Prozent ihres Gewichts, weshalb sie zuvor
wenigstens 500 Gramm auf die Waage bringen sollten.

Wie können wir diesen Jungigeln helfen - ohne sie in menschliche Obhut zu nehmen? Abendliche
Zufütterung - beispielsweise mit Katzenfeuchtfutter- ist bei nachlassendem natürlichem
Nahrungsangebot als Unterstützung vor dem Winterschlaf sinnvoll. Dagegen fressen Igel kein
Obst, wie immer noch häufig angenommen wird.

Gute Bedingungen für eine erfolgreiche Überwinterung bieten dem stachligen Gartenfreund
naturnahe, leicht zugängliche Gärten mit Unterschlupfmöglichkeiten, in denen das Laub als
Nistmaterial liegen bleibt. Man kann auch Igelhäuser selbst bauen oder im Handel kaufen.
Ge-schützt aufgestellt, gut isoliert und mit Haferstroh gefüllt, nimmt sie manches Stacheltier gern
als Winterquartier an.

Verletzte oder kranke Igel und verwaiste Igelsäuglinge benötigen dagegen unsere aktive
Für-sorge, fast immer auch tierärztliche Behandlung. All diesen Tieren darf und sollte man helfen
- mit dem Ziel ihrer Wiedereingliederung in die Natur, sobald sie sich dort selbstständig erhalten
können (BNatSchG §20g). Ohne genaue Kenntnisse richtet man dabei jedoch leicht Schaden an.
Guter Wille allein genügt nicht! Der mitleidige Tierfreund sollte sich unbedingt sachkundig
machen (Tierschutzgesetz §2).

Wie aber kann der Finder eines Igels dessen Zustand bzw. Hilfsbedürftigkeit erkennen, wie mehr
über die putzigen Stachelritter erfahren? Der Verein Pro Igel e.V. bietet mit der "Igel-Hotline"
rund um die Uhr jahreszeitlich aktuelle Informationen zum Thema "Igel gefunden - was nun?".
Unter den Telefonnummern 08382/3021 und 08382/6023 oder per Faxabruf unter 08382/3022
erhält man Auskunft, welche Igel menschliche Hilfe benötigen und wie diese aus-sehen sollte. Bei
der Geschäftsstelle von Pro Igel e.V., Lilienweg 22, 24536 Neumünster ist auch ausführliches
Informationsmaterial kostenlos erhältlich. Unter www.Pro-Igel.de kann man sich außerdem im
Internet informieren.

Auf unserer Website mit freundlicher Genehmigung von Pro Igel e.V.© 2001


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© Igel-SOS Donau-Ries e.V. 2001